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Fernsehbeitrag ARD Mittagsmagazin am Freitag, den 13.04.2012  -> Video ansehen
Thema: Restless-legs-Syndrom (RLS)

Sehr geehrte Damen und Herren,
Bitte erlauben Sie mir folgenden Kommentar zum Fernsehbericht:

- eingeengte Nerven können Schmerzen und Symptome bei RLS verstärken
- eingeengte Nerven können mikrochirurgisch behandelt werden
- die Operation kann bei den ausgewählten Patienten Schmerzen und Intensität des RLS mindern (s. auch Poster Schmerzkongreß 2011 ) -> PDF ansehen
- d.h. Patienten, bei denen keine Hinweise auf behandelbare Nerveneinengungen gefunden werden, können nicht operativ behandelt werden
- etwa 20-30% der untersuchten Patienten sind nicht für die OP geeignet
- selbst bei den ausgewählten Patienten tritt in etwa 15-20% nach der OP keine wesentliche Besserung ein
- die Grunderkrankung (RLS) bleibt bestehen
- entsprechend bleibt auch die Notwendigkeit einer medikamentösen Therapie
- eine Reduktion der Medikamente kann häufig erreicht werden
- das komplette Absetzen der Medikamente bleibt die Ausnahme
- die Behandlung von Jugendlichen bleibt die Ausnahme

INFO für gesetzlich Versicherte:

- Um herauszufinden, ob jemand für die OP geeignet ist, erfolgt eine ca. 90 minütige Untersuchung mit Sensibilitätstestung und Besprechung
- Für diese Untersuchung wird eine Rechnung erstellt
- Die Kosten für die Untersuchung sind für gesetzlich Versicherte begrenzt auf ca. 150-200,- Euro
- Kommt es zu einer stationären OP wegen Nerveneinengungen werden die Kosten bislang von den Krankenkassen getragen

 
Mit der ästhetischen Chirurgie können viele kosmetische Probleme behandelt werden. Auch Massnahmen wie Unterspritzung oder Injektion werden angeboten. Nach Entfernung von Hautkrebs im Gesicht werden Defekte auch nach ästhetischen Gesichtspunkten verschlossen.
Brennende Schmerzen in Armen und Beinen können bei Nerveneinengungen auftreten. Dies ist auch bei Polyneuropathie und Restless-Legs-Syndrom möglich. Die Ausschaltung von Schmerznerven kann bei schmerzhaften Gelenken oder Leisten-/Nabelschmerzen Anwendung finden.
Chronische Kniegelenks-schmerzen auch nach Gelenkersatz können von Nerven ausgelöst werden. Hier kann die Ausschaltung von Schmerznerven Linderung verschaffen. Chronischer Fersenschmerz oder Brennen in den Füßen beim Laufen kann durch Nerveneinengung verursacht werden.
Bewegungseinschränkungen an den Fingern können häufig operativ behandelt werden. Bei schmerzbedingten Einschränkungen an Knie und Schulter kann die Ausschaltung von Schmerznerven wirksam sein.
Nerveneinengungen können den Schlaf stören und führen zu nächtlichem Erwachen mit Kribbeln, brennenden Schmerzen, "Ameisen laufen" oder Unruhe an Armen und Beinen. Dies kann auch bei Polyneuropathie oder Restless-Legs-Syndrom der Fall sein.
Mit der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie wird der Verschluss chronischer Wunden angestrebt.
Die Entlastung schmerzhaft eingeengter Nerven bei Patienten mit diabetischer Polyneuropathie kann die Rate der offenen Stellen und Amputationen am Fuß senken. Desweiteren können u.U. drohende Amputationen durch plastisch-rekonstruktive Chirurgie verhindert werden.
Neuropathien können das Auftreten von Nerven-einengungen begünstigen. Dadurch können insbesondere nächtliches Kribbeln, brennende Schmerzen, "Ameisen laufen" oder Gefühlsminderung an Armen und Beinen auftreten.
Gefühlsminderung kann durch Nerveneinengung oder insbesondere an der Hand nach Verletzungen von Nerven auftreten.
Einschränkung durch Auftreten von Kribbeln, Schmerzen am
Fuß können durch Nervenein-
engungen am Fuß und Unter-
schenkel verursacht werden